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Uni Experimentelle Untersuchung eines Brownschen Motors auf Basis von Ferrofluiden.
Ansprechpartner:
Jens Nawitzki
und
Dr. Achim Kittel
Ferrofluide sind ideale Systeme um fluktuationsgetriebene Transporterscheinungen zu untersuchen. Ferrofluide sind kolloide Suspensionen von kleinen (? = 3-15 nm) ferromagnetischen Partikeln in einem Trägerfluid (z.B. Wasser oder Benzin). Die Rotationsdynamik der ferromagnetischen Nanopartikel ist stark von thermischen Fluktuationen beeinflusst. Die Auslenkung aus dem thermischen Gleichgewicht kann leicht durch äußere angelegte Magnetfelder realisiert werden. Die gerichtete Rotationsbewegung der Nanopartikel zeigt sich, über viskose Kopplung mit dem Trägerfluid, als ein makroskopisches Drehmoment des Ferrofluids. Die Magnetfelder werden über zwei senkrecht zueinander aufgestellte Helmholtzspulen erzeugt. In den Kreuzungsbereich der Helmholtz-Spulen wird eine kleine, mit Ferrofluid gefüllte Hohlkugel aus Plastik gehängt. Die Kugel hängt an einem Torsionsfaden über dessen Scherung das Drehmoment gemessen wird.
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